»Ich bin nicht da« - Lize Spit

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»Lize Spit kennt keine Angst«, schrieb Leila Slimani einmal. »Wir, die Leser, sind die, die zitternd zurückbleiben.« Nach ihrem aufsehenerregenden Debüt »Und es schmilzt« (2016) mutet uns die 1988 geborene Brüsseler Autorin Lize Spit noch mehr zu: »Ich bin nicht da« (S. Fischer 2022), ihr zweiter Roman, ist noch nervenzerreißender, von noch größerer emotionaler Tiefe und noch persönlicher. Spits Protagonistin Leo ist seit zehn Jahren mit Simon zusammen, der eines Nachts wie ausgewechselt nach Hause kommt,
völlig überdreht, mit neuer Tätowierung, neuen Freunden, neuen Zukunftsplänen. Er schläft immer weniger und wird zunehmend paranoid.
Wie schreibt man darüber, wie psychische Krankheiten unsere Leben und unsere Beziehungen verändern? Malu Schrader und Lize Spit versuchen Antworten zu finden.

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